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Alternativen zum animal holocaust
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Alternativen zum animal holocaust


Vegane und vegetarische Lebensweise
Immer wieder begegne ich dem Vorurteil, daß eine vegetarische oder vegane Lebensweise zu Mangelerscheinungen oder Krankheiten auf Grund fehlender Nährstoffe führt.
Zum Glück ist das aber nicht so, denn nicht nur ich, sondern auch viele gesunde Vegetarier und Veganer sind das beste Besipiel dafür, daß dieses Vorurteil absolut falsch ist.

Alternativen und Ersatz:
- Milch
- Leder
- Pelz
- Fleisch

Alternativen zu Milch:
alle Milchalternativen gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Da ist für jeden etwas dabei!

- Haferdrink
zur Zeit mein Lieblingsfrühstücksgetränk :-)

- Reismilch

- Sojamilch
hier gibt es die größte Vielfalt auf dem Markt

- Nussmilch
z. Bsp. Kokosnussmilch


Alternativen zu Leder:

- Baumwolle

- Hanf

- Leinen

- synthetische Materialien
z. Bsp. Nylon, Vinyl


Alternativen zu Pelz

ähm, braucht den heutzutage wirklich noch jemand?



nur einige von vielen Alternativen zu Fleisch:
- Seitan
- Algen
- Tofu
- Tempeh
- Lopino
- Sojafleisch

Seitan
Seitan ist ein Nahrungsmittel mit hohem Proteingehalt.
Es wird durch Auswaschen der Stärke aus Weizen gewonnen. Das verbleibende Klebereiweiß (Gluten) hat eine faserige schnittfeste Struktur.
Seitan kann natur oder paniert, gebraten, gekocht oder frittiert zubereitet werden. Ebenso ist es als „Schnitzel“, “Gulasch“ oder als Suppenbeilage geeignet.
Vorhergehendes Einlegen in Marinade kann den Geschmack individuellen Wünschen anpassen. Sehr schmackhaft ist Seitan als kalter Brotbelag.
Es lässt sich ebenso für ungewöhnliche vegetarische Produkte wie „veganes Gyros“ oder vegetarische Kebabs verarbeiten.
Als solches ist es u.a. auch schon fertig gewürzt z.B. im Naturkosthandel erhältlich.
Selbst „eingefleischte“ FleischesserInnen reagieren bei solchen Spezialitäten oft sehr ungläubig, da diesem Produkt äußerlich, vom Biss und je nach Würzen, auch geschmacklich die rein pflanzliche Herkunft kaum anzumerken ist.
Einige VegetarierInnen fühlen sich denn auch durch Aussehen, Biss und (je nach Würzen) Geschmack von Seitan fast schon wieder zu sehr an Fleisch erinnert...
Seitan hat einen hohen Eiweißgehalt, im Unterschied zu Fleisch enthält es jedoch kein Cholesterin und so gut wie kein Fett.
Quelle: Vegetarier-Bund Deutschlands e.V.

Algen
Die vegetarische Alternative zu Fisch kommt auch aus dem Meer.
Wer Fisch-Geschmack als VegetarierIn aus unerklärlichem Grund irgendwie nicht abgeneigt ist, der wird überrascht und erfreut sein, wie intensiv Meeresalgen nach „Fisch“ schmecken.
Doch in Wirklichkeit schmecken sie gar nicht nach Fisch, sondern nach Meer - und umgekehrt: Der typische „fischige“ Geschmack kommt bei Fischen aus “ihrem“ Element (dieser im Wasser lebenden Wirbeltiere): Fische schmecken nach Meer, Algen natürlich auch!
Kombiniert man bestimmte Algensorten mit Tofu, entstehen leckere Gerichte wie z.B. panierte Bratstäbchen à la Käpt‘n Tofu - absolut grätenfrei... Für Einsteiger empfehlen sich Nori-Blattalgen, die auch fertig geröstet und gesalzen zu kaufen sind.
Bei vielen vegetarischen Kindern erfreut sich diese Algenart großer Beliebtheit. Sie werden z.B. gerne gleich „aus der Tüte“ gegessen.
Tipp: Probieren Sie einmal Spaghetti mit selbstgemachter Tomatensauce nach „mediterraner“ Art. Einfach ein paar zerkleinerte Nori-Blattalgen in die Sauce einrühren, Kräuter der Provence und Kräutersalz dazu - fertig! Wer Algen in seinen Ernährungsplan einbaut, braucht sich aufgrund ihres hohen Jodgehaltes vor einem Jodmangel nicht zu fürchten.
In Gemüsen, Getreide und Hülsenfrüchten ist Jod nur unzureichend vorhanden. In größeren Mengen ist Jod nur in Algen, Fischen, Schalentieren und Lebertran zu finden.
Ein Mangel an Jod führt zu einer Schilddrüsenvergrößerung, dem Kropf. Ein schwerer Jodmangel in der Schwangerschaft führt zu einem Schilddrüsenhormon-Mangel des Fötus. Schwere irreparable Entwicklungsstörungen z.B. des Zentralnervensystems und des Skeletts kennzeichnen diesen Mangel. Algen unterliegen gesetzlich einer Kennzeichnungspflicht als jodreiches Lebensmittel.
In vielen Ländern, z.B. Japan, sind sie ein traditionelles Lebensmittel. Warnungen sind dort nicht notwendig. Bei übermäßigem Algen-Verzehr wird auf evtl. Störungen der Schilddrüse hingewiesen.
Dieses hängt auch damit zusammen, dass der Jodgehalt der verschiedenen Algenarten sehr unterschiedlich ist.
Algenart Jodgehalt/100g Algen
Nori ca. 8 mg Wakame ca. 10 mg
Mekabu ca. 10 mg
Hijiki ca. 30 mg
Arame ca. 80 mg
Kombu ca. 100 mg
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine durchschnittliche Tagesaufnahme von nicht mehr als 0,2 mg Jod.
Unser Buchtipp: Delikate Algen-Rezepte, vom „Gefälschtem Aal“ bis zu „Käpt‘n Tofu“ sind in dem auch für alle Tofu-Rezepte sehr empfehlenswerten Buch „Kochen und backen mit Tofu“ von dem veganen Öko-Koch Alexander Nabben nachzulesen (erschienen im Pala-Verlag).
Quelle: Vegetarier-Bund Deutschlands e.V.

Tofu
Tofu ist ein im asiatischen Raum traditionelles und weit verbreitetes Nahrungsmittel.
Seit über 2000 Jahren ist es ein wichtiger Bestandteil der ostasiatischen Küche.
Tofu liefert wenig Kalorien, dafür aber viel Kalzium, Vitamin E und besonders hochwertiges Eiweiß. Tofu wird aus Sojabohnen gewonnen, die eingeweicht, zerdrückt, gekocht und mittels eines Gerinnungsmittels, beispielsweise Zitronensäure, ausgefällt werden.
Die schnittfeste Struktur entsteht durch das Auspressen des ausgefällten “Quarks“ mit einem Stofftuch. Er wird in verschiedenen Geschmacksrichtungen - natur, geräuchert, mit Nüssen/Gemüse/Paprika/Kräutern/Algen etc. - angeboten.
Zum Braten wird der Tofu in etwa 1 cm dicke Scheiben geschnitten. Panieren ist möglich. Natur-Tofu sollte, wenn er zum Braten verwendet wird, über Nacht in eine kräftige (ölige) Marinade, zum Beispiel gewürzt mit Sojasauce, Chillies oder Knoblauch, eingelegt werden, da er selbst einen milden, fast neutralen Geschmack besitzt.
Tofu ist praktisch universell einsetzbar, neben dem Braten kann er frittiert, gegrillt, gekocht, gebacken, mariniert, püriert und geräuchert werden.
Er ist sehr gut als Salatzubereitung, als Pizzabelag, als Füllung, z.B. für Teigtaschen oder als leckeres veganes „Rührei“ geeignet.
Mit den entsprechenden Zutaten und Gewürzen lässt sich nahezu jede Geschmacksrichtung leicht herstellen. Aufgrund seines neutralen Geschmacks lassen sich auch leckere Desserts, Torten, Milchshakes und Eiscremes für die tiereiweißfreie (vegane) Ernährung problemlos selber herstellen.
Weil die in rohen Sojabohnen enthaltenen, die Verdauung beeinträchtigenden Stoffe, die zu Magenbeschwerden führen, bereits bei der Herstellung durch das Kochen unwirksam gemacht werden, sind keine Mindestbratzeiten zu beachten.
Tofu ist so, wie er gekauft wird, verzehrbar. Die Sojabohne und die aus ihr gewonnenen Nahrungsmittel Tofu, Tempeh und Sojafleisch enthalten viel und biologisch hochwertiges Eiweiß.
Diese Lebensmittel enthalten Eiweißwertigkeiten, die denen der Fleischspeisen nicht nachstehen und sie teilweise noch übertreffen. Außerdem sind die Sojaprodukte wertvolle Eisen- und Calciumlieferanten und enthalten weitere wichtige Mineralstoffe und Vitamine.
Beim Einfrieren von Tofu ist zu beachten, dass er seine Konsistenz verändert und nach dem Wiederauftauen eine poröse Struktur aufweist. In dieser Form nimmt er Marinaden besonders gut auf.
Quelle: Vegetarier-Bund Deutschlands e.V.

Tempeh
Tempeh wird, ebenso wie Tofu, aus Sojabohnen gewonnen.
Die Bohnen werden jedoch nicht zerdrückt, sondern durch Zugabe eines Edelpilzes fermentiert.
Sie sollten Tempeh möglichst frisch kaufen und zubereiten. Mit fortschreitender Fermentierung erhält er einen zunehmend intensiven Geschmack.
Tempeh ist in handtellergroßen, flachen Kuchen zu kaufen, die als Ganzes, in Streifen oder in Stücke geschnitten, gebraten, gekocht, gedünstet, frittiert oder gegrillt werden können.
In dünne Scheiben geschnitten, paniert und goldbraun gebraten, mit Zitrone und Sojasauce beträufelt, schmeckt er besonders gut.
Quelle: Vegetarier-Bund Deutschlands e.V.

Lopino
Produkte aus dem Eiweißwunder Lupine (die Lupine ist eine Hülsenfrucht und gehört zu den Ginsterarten) werden unter dem Namen Lopino vermarktet.
Es ist ein neues, ebenfalls rein pflanzliches Lebensmittel, welches aus der heimischen Süßlupine hergestellt wird.
Damit fallen die energieintensiven Überseetransporte weg. Lopino enthält viel Eiweiß sowie das blutbildende Vitamin B 12. Ähnlich wie Tofu ist es vielseitig verwendbar.
Die Lupinenbohne ist der Sojabohne in ihrer Zusammensetzung recht ähnlich, dennoch gibt es viele Unterschiede, die zugunsten der Lupine ausfallen.
Lupinenprodukte gibt es zunehmend in ähnlicher Vielfalt wie Tofu-Produkte.
Unser Buchtipp: „Eiweißwunder Lupine“ von Paul Bremer (fit fürs Leben Verlag)
Quelle: Vegetarier-Bund Deutschlands e.V.

Sojafleisch
Dieses Produkt besteht aus strukturiertem Sojaeiweiß.
Der Eiweißauszug der Sojabohne wird durch Entzug des Ölanteils, der als Sojaöl (häufig auch nur als Pflanzenöl gekennzeichnet) im Handel erhältlich ist, und durch anschließende Strukturierung bei hohem Druck und/oder hohen Temperaturen gewonnen.
Das Sojaeiweiß wird in Form von getrocknetem Granulat (z.B. „Hackfleisch“ für Spaghetti Bolognese), Würfeln („Gulasch“) und größeren Stücken („Schnitzel“) angeboten.
Es muss, je nach Größe der Einzelteile, mindestens 15 bis 60 Min. heißer Gemüsebrühe oder speziell für diesen Zweck angebotenen, in Wasser aufgelösten Würzmischungen, eingeweicht werden.
Hohe Temperaturen (Kochen) beschleunigen den Vorgang. Der Brühe können je nach Geschmack eigene Gewürze, wie Sojasauce, Chillies, Paprika beigegeben werden.
Das aufgeweichte Sojafleisch wird wie Tierfleisch weiterverarbeitet. Es hat ein sehr fleischähnliches Bissverhalten.
Quelle: Vegetarier-Bund Deutschlands e.V.

 
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