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Bücher
Als
die Tiere für einen Tag sprechen durften
von Franz Spengler
In der heutigen Zeit, in der Menschen nur noch nach sich selbst schauen,
geht das Wohl der Tiere immer mehr an Ihnen vorbei.
Sobald einem ein Haustier zu viel Arbeit macht oder es erkrankt, wird
es oftmals ins Tierheim abgeschoben oder, schlimmer noch, am Straßenrand
ausgesetzt.
Dass die anderen Tiere genauso Gefühle wie die Menschen haben und
genauso verletzlich sind, bringt der Autor, Franz Spengler, sehr eindrucksvoll
in seinem Buch zur Geltung.
Die Geschichte handelt von einer Gruppe von Tieren, die sich eines Tages
auf den Weg machen, ohne zu wissen warum und wohin. Am Ziel angelangt
werden sie mit der Gabe beschenkt, einen Tag lang die Sprache der Menschen
sprechen zu können. Sie sollen die Gabe dazu nützen, den Menschen
klarzumachen, dass sie ebenfalls Gefühle haben und welche Ängste
und Sorgen sie beschäftigen.
Die Geschichte soll den Leser zum Nachdenken bewegen und ihn zur Einsicht
bringen, dass die Tiere keine Sachen, sondern unsere Geschwister sind
- sie sehen halt nur etwas anders aus.
Dieses Buch ist vor allem für Kinder pädagogisch wertvoll, da
es ihren Umgang mit den Tieren positiv beeinflussen kann.
Hier
kann man das Buch bestellen.
Eternal Treblinka
'Our treatment of animals and the Holocaust'
von Charles Patterson
Mittlerweile ist dieses Buch auch in deutscher Sprache erschienen; es
kann bei Zweitausendeins.de
bestellt werden.
Der direkte Link zur Buchvorstellung http://www.zweitausendeins.de/suche/?cp=1&ArticleFocus=1&q=treblinka&cat=all&ord=-1¬e=18521
Das
sagt die Presse zu diesem Buch.
Der Untertitel des Buches, our treatment of animals and the holocaust,
wirft die Frage auf: Was hat eigentlich der Holocaust mit unserem Verhalten
den Tieren gegenüber zu tun?
Für Menschen, deren Mitgefühl sich nur auf die Menschen selbst und einige
niedliche Kuscheltiere beschränkt, ist die Antwort einfach: Nichts.
Doch was hat den Holocaust erst möglich gemacht?
Eine Rasse(die Arier), die sich als überlegen gegenüber allen anderen
Rassen, Glaubensgemeinschaften und Minderheiten(Juden, Zigeuner, Neger)
angesehen hat, nimmt sich das Recht, über das Leben dieser sogennanten
minderwertigen Objekte zu entscheiden. Erst durch die ständige Indoktrination
der Massen mit diesem Gedankengut sinkt deren Hemmschwelle, Gewalt gegen
diese andere Rasse zu tolerieren bzw. auszuüben.
Genauso wird es noch heute in unserer Gesellschaft als selbstverständlich
akzeptiert, Tiere zu peinigen und zu töten, eben aus dem Grund, weil sie
uns Menschen gegenüber als minderwertig angesehen werden.
Dass Tiere uns gegenüber in einigen Bereichen minderwertig sind, ist richtig(dafür
ist der Mensch in anderen Bereichen den anderen Tieren unterlegen), nur
in einem entscheidenden Punkt nicht:
Nämlich, dass sie genauso fähig sind, Schmerz und Freude zu empfinden
wie wir Menschen auch.
Es gibt viele rationale Gründe gegen den Fleischkonsum,
doch nur eine einzige, dem Menschen scheinbar verlorengegange Fähigkeit
kann diese Ungerechtigkeit stoppen:
das Mitgefühl
Das Leben der Tiere
von J.M. Coetzee
Eine kurze Geschichte über eine alte Schriftstellerin, die eingeladen
wurde, um an einer Universität eine Vorlesung zu halten.
hier ein kleiner Auszug aus dem Buch:
"ich verstehe nicht. was kannst du nicht sagen?"
"dass ich nicht länger weiss, wo ich mich befinde.
es hat den anschein, als bewegte ich mich völlig ungezwungen unter den
menschen, als hätte ich völlig normale beziehungen zu ihnen.
ist es denn möglich, frage ich mich, dass sie alle an einem verbrechen
unvorstellbaren ausmasses teilhaben?
phantasiere ich mir alles zusammen? ich muss verrückt sein! aber tagtäglich
sehe ich die beweise.
eben die leute, die ich verdächtige, liefern den beweis, stellen ihn zur
schau, bieten ihn mir an.
leichen. leichenteile, die sie mit geld gekauft haben.
es ist als würde ich freunde besuchen und eine höfliche bemerkung über
ihre lampe in ihrem wohnzimmer machen, und sie würden sagen:
"ja, sie ist nett, nicht wahr? sie ist aus polnisch-jüdischer haut gefertigt,
wir finden die ist die beste qualität, die haut von jüdisch-polnischen
jungfrauen."
und dann gehe ich ins bad, und auf der seifenhülle steht:
"treblinka - 100% menschliches stearin."
träume ich, frage ich mich? was ist das für ein haus? doch ich träume
nicht.
ich schaue in deine augen, in normas augen, in die augen der kinder, und
ich sehe nur freundlichkeit, menschliche freundlichkeit.
beruhige dich, sage ich mir. du machst aus einer mücke einen elefanten.
so ist das leben.
alle anderen finden sich damit ab, warum kannst du es nicht?
warum kannst du es nicht?"
Josef Mengele
Der Arzt von Auschwitz
von Ulrich Völklein
Josef Mengele steht für tausendfachen Mord in Auschwitz - und
er steht für die erfolgreiche Flucht vor der Verantwortung, vor den
Gerichten und den Geheimdiensten, vor den Fragen der Überlebenden und
Hinterbliebenen.
Wer war dieser Josef Mengele, der Menschenversuche mit Zwillingen und Kleinwüchsigen
anstellte, der Zehntausende kalt lächelnd ins Gas schickte?
Ulrich Völklein hat für diese umfassende Biographie tausende Seiten
Vernehmungsprotokolle, Briefe, Tagebücher und Aufzeichnungen Josef
Mengeles ausgewertet; er verfolgt Spuren zum Verständnis des Unbegreiflichen.
Josef Mengele, der Arzt auf den sich alle Ärzte in den Tierversuchslaboren
stillschweigend berufen. Genauso wie Mengele haben die Befürworter
von Tierversuchen ein verzerrtes Weltbild mit stark eingeschränktem
Mitgefühl und arroganter Selbsterhöhung.
Wer versucht, Mengele zu verstehen, der wird tausende von seinen Nachfolgern
in weissen Kitteln in der heutigen Welt erkennen - sie sind die Erben des
Holocausts und sie halten die Werke Mengeles durch ihr Handeln in Ehren.
Die Nazis und Rassisten von damals sind die Speziesisten von heute.
Die Ethische Weltformel
Eine Moral für Menschen und Tiere
von Helmut F. Kaplan
Die ethische Weltformel weist uns sowohl den richtigen Weg für den
Umgang mit Menschen als auch den richtigen Weg für den Umgang mit
Tieren.
In der gegenwärtigen historischen situation spielt aber die Tierethik
eine viel grössere praktische Rolle als die Menschenethik:
Weil es für den Umgang mit Tieren de facto keine wirksamen gesetzlichen
Bestimmungen gibt, wird unser Verhalten gegenüber Tieren weitgehend
von moralischen Haltungen und Überlegungen bestimmt.
Die erste Etappe der Tierethik bestand im bizarren Irrglauben, dass es
sich bei Tieren quasi um ethische Exoten handelt, auf die unsere herkömmlichen
moralischen Theorien und Argumente überhaupt nicht anwendbar sind.
Die zweite Phase bestand in der Erkenntnis, dass man über den richtigen
Umgang mit Tieren genauso rational diskutieren kann wie über den
richtigen Umgang mit Menschen.
Und die dritte Etappe der Tierethik, um deren Verwirklichung es jetzt
geht, besteht darin zu erkennen, dass komplizierte ethische Erwägungen
über unser Verhalten gegenüber Tieren ebenso überflüssig
sind wie komplizierte ethische Erwägungen über unser Verhalten
gegenüber Menschen.
Wahre und wirksame Ethik ist einfach.
Vegetarische Hunde- und Katzenernährung
von James A. Peden
Dieses Buch ist ein hervoragendes Beispiel für die Verbindung
von Wissenschaft, ethischer Integrität und fortschrittlicher Entwicklung.
Die wissenschaftlichen Beiträge sind scharfsinnig und die moralischen
Bezüge überzeugend.(David H. Jaggar)
Die Tierbrüder
'Ich tue meinen Mund auf für die Stummen'
von Edgar Kupfer-Koberwitz
'Mein Lieber!
Wie soll ich beginnen, Dir zu sagen, was ich möchte?
Es ist schwer, und ich weiß fast keinen Anfang.
Und doch will ich mich bemühen, will versuchen, Dir zuerst umfassend
meine Gedanken mitzuteilen, ehe ich auf das einzelne eingehe:
Ich glaube, solange man Tiere tötet und quält, so lange wird es
Kriege geben - denn das Töten will geübt und gelernt sein im kleinen,
innerlich wie äußerlich.
Solange es noch Tiere in Käfigen gibt, so lange wird es auch noch Gefängnisse
geben - denn das Einsperren will geübt und gelernt sein, im kleinen,
innerlich wie aüßerlich.'
Die englische Übersetzung dieses Buches ist hier
abrufbar.
Leichenschmaus
'Ethische Gründe für eine vegetarische Ernährung'
von Helmut F. Kaplan
Operation Tierbefreiung
'Ein Plädoyer für radikale Tierrechtsaktionen'
von Edmund Haferbeck / Frank Wieding
Für die Justiz sind es Straftäter. Für die Jagdfunktionäre
sogar Terroristen. Für Tierschützer nicht selten Helden. Es
stimmt alles nicht.
Seit mehr als 15 Jahren holen Autonome Tierschützer Tiere aus Versuchlaboratorien,
befreien Pelztiere oder zerstören Maschinen und andere Gegenstände,
mit denen unsere Mitgeschöpfe gequält werden.
Autonome Tierreechtler handeln nicht weil sie kriminell sind. Sie reklamieren
für sich eine Art Notwehrrecht, um Tiere vor der Unterdrückung,
Ausbeutung und Tötung durch den Menschen zu bewahren.
Dieses Buch ist das erste im deutschsprachigen Raum, das Tierbefreiungen,
Wirtschaftssabotage und die Reaktion von Tierausbeutern und Justiz auf
die Aktionen beleuchtet.
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