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Hunger und Umweltzerstörung
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Hunger und Umweltzerstörung

Hunger
Fleisch zu essen bedeutet gegenüber einer vegetarischen Lebensweise eine ungeheure Verschwendung der Nahrungsresourcen unseres Planeten:
Die Tiere, deren Fleisch wir essen, benötigen ca. 90 Prozent des Futters, das wir ihnen geben, zur Aufrechterhaltung ihres eigenen Stoffwechsels.
Deshalb könnten wir bei vegetarischer Ernährung - d.h. wenn wir selbst Pflanzen essen würden, anstatt sie an Tiere zu verfüttern, um dann deren Fleisch zu essen - zehnmal so viele Menschen mit Nahrung versorgen.

Umweltzerstörung
Die negativen ökologischen Konsequenzen der Fleischproduktion sind in ihrem Umfang und ihrer Komplexität schlicht katastrophal.
Ich nenne nur einige Stichworte: Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel.
Da die Fleischproduktion eine so ineffiziente Art der Nahrungsmittelproduktion ist, muß aus dem Boden das Letzte herausgeholt werden; dies geschieht durch massiven Chemieeinsatz, der die Umwelt, insbesondere das Grundwasser verseucht.
Gülle: Die Exkremente der Tiere, die wir für die Fleischproduktion aufziehen, zerstören den Boden, vernichten Pflanzen- und Tierarten und vergiften das Grundwasser.
Regenwaldzerstörung: Die Gewinnung von Land für die Rinderzucht, d.h. für die Fleischerzeugung, ist eine der Hauptursachen für die Zerstörung des tropischen Regenwaldes; zu den Folgen der Regenwaldzerstörung gehören unter anderem Dürre- und Flutkatastrophen und der Treibhauseffekt.
    (Auszug aus dem Buch Leichenschmaus von Helmut F. Kaplan)



"Der ideologisch scheinbar tiefe Graben zwischen ökologischem und intensivem Landbau wird in der Realität immer flacher. Komplett durchsetzen kann "Öko" sich allerdings nur, wenn wir alle weniger Fleisch essen....
Doch des Pudels Kern scheint in der fleischlastigen Ernährung zu liegen: Ein Großteil des erzeugten Getreides wird nämlich als Tierfutter verwendet. 25 bis 50 Kilo Getreide sind zur Produktion von einem Kilo Fleisch nötig. Das werden Bio-Bauern niemals leisten können, da sie die Bodenqualität über den wechselnden Anbau verschiedener Nutzpflanzen regulieren. Wer also den Öko-Landbau fördern will, muss sich an der eigenen Nase packen und einfach weniger Fleisch essen."

http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/lis/17259/1.html

"Am meisten Wasser verbraucht die Tierzucht, so dass mit steigendem Fleischkonsum gleichzeitig auch die globalen Wasserprobleme wachsen."
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/astuecke/26614/

"Eine wichtige Rolle spielt die Ernährung: Je höher der Fleischkonsum (der in industrialisierten Ländern bekanntlich am höchsten ist), desto höher der Wasserverbrauch. Isst ein Mensch 20 Prozent der täglich notwendigen 2500 Kalorien in Form von Fleisch, erhöht sich der Wasserverbrauch um den Faktor drei gegenüber einer vegetarischen Diät."
http://www.menschen-recht-wasser.de/downloads/workshop_dokumentation.pdf

"Grundsätzlich ist der Aufwand der tierischen Produktion um ein Vielfaches höher als bei einer pflanzlichen Wirtschaftsweise. Die gilt für den Flächenbedarf, den Energieeinsatz, den Wasserverbrauch und die klimatischen Folgen. Beispielhaft sei nur hervorgehoben, dass für die Produktion eines Hamburgers nach Untersuchungen des US - Agrarprofessors David Pimentel etwa 100 mal (!) soviel Wasser aufgewendet werden muss, wie für die Erzeugung eines Getreidebratlings. Wesentliche Ursache hierfür ist die Bewässerung der Futtermittelfelder, aber auch die Tränkung des Viehs und der Verbrauch beim Transport und in der Verarbeitung bzw. im Schlachthof."
http://www.lebendigeerde.de/Ausgaben/ernaehrung_2000-06.html

"1989 beobachtete die Besatzung eines Spaceshuttle eine Rauchwolke, die sich über einer Million Quadratkilometern des Amazonasgebietes ausbreitete. Ursache waren unzählige Feuer. Es handelte sich um Rodungen für Weideland. Beim Verbrennen von Pflanzen werden riesige Mengen an Kohlendioxid freigesetzt. Sie gelangen in die Atmosphäre und verhindern, dass die Wärme von der Erde ins Weltall entweicht. Außerdem stößt jedes Rind täglich 60 Liter Methan aus, ein weiteres Treibhausgas. Abholzung und Viehzucht bilden zusammen die zweitgrößte Ursache für den Treibhauseffekt."
http://www.podenco-mix.de/html/vegismus.htm

"Neue Konsumgewohnheiten
Zudem würden sich mit steigendem Einkommen und einer stärkeren Zuwanderung in die Städte auch die Konsumgewohnheiten ändern. Die FAO geht davon aus, dass eine Verlagerung von Mais und anderen groben Körnern zu Reis und von Reis zu Weizen stattfinden wird. Gleichzeitig werde künftig mehr Fleisch und Fisch gegessen. Dies hat auch Auswirkungen auf den Wasserbedarf: Während für den Weizenanbau nur die Hälfte des Wassers im Vergleich zum Reisanbau nötig ist, wird für jede Kilokalorie Fleisch zehnmal mehr Wasser benötigt im Vergleich zu Getreide.
Für die Produktion rein vegetarischer Nahrung würden durchschnittlich pro Kopf und Jahr rund 260 Kubikmeter Wasser ausreichen. Mit einem Anteil von 20 % Fleisch in der Nahrung erhöhe sich der Wasserverbrauch auf 1’000-1'300 Kubikmeter pro Kopf und Jahr, wie Alexander J.B. Zehnder, Hong Yang und Roland Schertenleib in einem Artikel im „Journal Aquatic Sciences“ festhalten. Diese Zahlen könnten in der Realität weit höher sein, da gemäss der FAO durchschnittlich über die Hälfte des Wassers durch schlechte Verteilungs- und Bewässerungsmassnahmen verloren geht."

http://www.evb.ch/

"Weltweit wird der grösste Teil des genutzten Wassers für die Nahrungsmittelproduktion benötigt. Als Faustregel gilt, dass für die Produktion von 1 kg Brot mindestens 1 m3 Regen- bzw. Bewässerungswasser benötigt wird. In der Praxis benötigt die Landwirtschaft jedoch mehr als diesen theoretischen Wert. Da Tiere nur rund 10% der Nahrung in Fleisch umsetzen, bestimmt im übrigen die Diät des Menschen massgebend die Menge Wasser, welche für die Deckung der energetischen Nahrungsbedürfnisse notwendig ist. Bei rein vegetarischer Ernährung werden für die Nahrungsmittelproduktion im Idealfall rund 260 m3 Wasser pro Person und Jahr benötigt werden, um eine Nahrungszufuhr von 2500 kcal. pro Tag und Person sicherzustellen. Bei nicht-vegetarischer Diät liegt der Wasserbedarf für die Nahrungsmittelproduktion wesentlich höher. Im Mittel werden für die Produktion von 1 kg Fleisch rund 5,0 m3 Wasser benötigt."
http://www.boell-ba-wue.de/download/wasser.doc

"Für ein Glas Orangensaft, das in Europa getrunken wird, werden beispielsweise in Brasilien 25 Gläser Wasser zur Bewässerung benötigt. Für die Produktion von einem Kilogramm Weizen sind 500 Liter Wasser nötig, für ein Kilogramm Brot ein Kubikmeter und für ein Kilogramm Fleisch fünf Kubikmeter."
http://www.vistaverde.de/news/Wirtschaft/0206/06_wasserverbrauch.htm

du meinst, fleisch und umweltschutz vertragen sich?
"Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern
wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung."

Albert Einstein

 
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