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| Hunger und Umweltzerstörung | ||
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Hunger und
Umweltzerstörung "Der ideologisch scheinbar tiefe Graben zwischen ökologischem und intensivem Landbau wird in der Realität immer flacher. Komplett durchsetzen kann "Öko" sich allerdings nur, wenn wir alle weniger Fleisch essen.... Doch des Pudels Kern scheint in der fleischlastigen Ernährung zu liegen: Ein Großteil des erzeugten Getreides wird nämlich als Tierfutter verwendet. 25 bis 50 Kilo Getreide sind zur Produktion von einem Kilo Fleisch nötig. Das werden Bio-Bauern niemals leisten können, da sie die Bodenqualität über den wechselnden Anbau verschiedener Nutzpflanzen regulieren. Wer also den Öko-Landbau fördern will, muss sich an der eigenen Nase packen und einfach weniger Fleisch essen." http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/lis/17259/1.html "Am meisten Wasser verbraucht die Tierzucht, so dass mit steigendem Fleischkonsum gleichzeitig auch die globalen Wasserprobleme wachsen." http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/astuecke/26614/ "Eine wichtige Rolle spielt die Ernährung: Je höher der Fleischkonsum
(der in industrialisierten Ländern bekanntlich am höchsten ist), desto
höher der Wasserverbrauch. Isst ein Mensch 20 Prozent der täglich notwendigen
2500 Kalorien in Form von Fleisch, erhöht sich der Wasserverbrauch um
den Faktor drei gegenüber einer vegetarischen Diät." "Grundsätzlich ist der Aufwand der tierischen Produktion um
ein Vielfaches höher als bei einer pflanzlichen Wirtschaftsweise. Die
gilt für den Flächenbedarf, den Energieeinsatz, den Wasserverbrauch und
die klimatischen Folgen. Beispielhaft sei nur hervorgehoben, dass für
die Produktion eines Hamburgers nach Untersuchungen des US - Agrarprofessors
David Pimentel etwa 100 mal (!) soviel Wasser aufgewendet werden muss,
wie für die Erzeugung eines Getreidebratlings. Wesentliche Ursache hierfür
ist die Bewässerung der Futtermittelfelder, aber auch die Tränkung des
Viehs und der Verbrauch beim Transport und in der Verarbeitung bzw. im
Schlachthof." "1989 beobachtete die Besatzung eines Spaceshuttle eine Rauchwolke,
die sich über einer Million Quadratkilometern des Amazonasgebietes ausbreitete.
Ursache waren unzählige Feuer. Es handelte sich um Rodungen für Weideland.
Beim Verbrennen von Pflanzen werden riesige Mengen an Kohlendioxid freigesetzt.
Sie gelangen in die Atmosphäre und verhindern, dass die Wärme von der
Erde ins Weltall entweicht. Außerdem stößt jedes Rind täglich 60 Liter
Methan aus, ein weiteres Treibhausgas. Abholzung und Viehzucht bilden
zusammen die zweitgrößte Ursache für den Treibhauseffekt." "Neue Konsumgewohnheiten "Weltweit wird der grösste Teil des genutzten Wassers für
die Nahrungsmittelproduktion benötigt. Als Faustregel gilt, dass für die
Produktion von 1 kg Brot mindestens 1 m3 Regen- bzw. Bewässerungswasser
benötigt wird. In der Praxis benötigt die Landwirtschaft jedoch mehr als
diesen theoretischen Wert. Da Tiere nur rund 10% der Nahrung in Fleisch
umsetzen, bestimmt im übrigen die Diät des Menschen massgebend die Menge
Wasser, welche für die Deckung der energetischen Nahrungsbedürfnisse notwendig
ist. Bei rein vegetarischer Ernährung werden für die Nahrungsmittelproduktion
im Idealfall rund 260 m3 Wasser pro Person und Jahr benötigt werden, um
eine Nahrungszufuhr von 2500 kcal. pro Tag und Person sicherzustellen.
Bei nicht-vegetarischer Diät liegt der Wasserbedarf für die Nahrungsmittelproduktion
wesentlich höher. Im Mittel werden für die Produktion von 1 kg Fleisch
rund 5,0 m3 Wasser benötigt." "Für ein Glas Orangensaft, das in Europa getrunken wird, werden
beispielsweise in Brasilien 25 Gläser Wasser zur Bewässerung benötigt.
Für die Produktion von einem Kilogramm Weizen sind 500 Liter Wasser nötig,
für ein Kilogramm Brot ein Kubikmeter und für ein Kilogramm Fleisch fünf
Kubikmeter."
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